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Planeten im Januar 2022

 

Merkur kann im ersten Monatsdrittel als Abendstern beobachtet werden. Am 1.1. geht der Planet um 17.40 Uhr unter und am 10.1.um 18.10 Uhr, wobei seine Helligkeit in diesem Zeitraum von -0,7 auf -0,4 Größenklassen sinkt. Es lohnt sich, ab 17.00 Uhr nach dem flinken Planeten über dem Südwesthorizont Ausschau zu halten.

Venus vollführt im Januar den Wechsel vom Abend- zum Morgenstern. So ist sie an den ersten Tagen des neuen Jahres noch in der Abenddämmerung über dem Südwesthorizont erkennbar bevor sie am 9.1. ihre innere Konjunktion erreicht. Damit steht sie an diesem Tag zwischen Ede und Sonne und nimmt mit 40 Millionen Kilometer ihren Minimalabstand zu unserem Planeten ein. Danach wächst ihr westlicher Winkelabstand zur Sonne rasch an, so dass sie etwa ab 13.1. in der Morgendämmerung auftaucht. Während sie am 1.1. gegen 17.30 Uhr untergeht, erfolgt ihr Aufgang am 13.1. um 7.05 Uhr und verfrüht sich bis Monatsende um 1,5 Stunden. Dabei steigt ihre Helligkeit auf -4,8 Größenklassen.

 

Mars steht westlich der Sonne, wird aber aufgrund zu geringer Helligkeit noch nicht in der Morgendämmerung erkennbar sein.

 

Jupiter ist noch in der ersten Monatshälfte am frühen Abendhimmel über dem Westhorizont erkennbar. Am 1. Januar erfolgt sein Untergang um 20.40 Uhr und am 15.1. um 20.00 Uhr.

 

Ähnlich gestaltet sich die Sichtbarkeit von Saturn. Am Monatsersten sinkt der Ringplanet um 19.00 Uhr unter die südwestliche Horizontlinie und am 15. des Monats eine dreiviertel Stunde früher.

 

So wie am Silvestertag des Jahres 2021 eine schöne Planetenparade den Jahresausklang begleitete, ist eine ebensolche zu Neujahr 2022 zu beobachten. Gegen 17.15 Uhr ist bei guten Sichtbedingungen über dem Südwesthorizont Merkur und möglicherweise auch Venus erkennbar. Etwas höher findet sich Saturn und schließlich Jupiter, wobei zwischen beiden noch die schmale Sichel des zunehmenden Mondes auftaucht.

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