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Planeten im Juli 2020

Merkur kann in der letzten Juliwoche am Morgenhimmel beobachtet werden. Am 24.7. geht der Planet gegen 3.50 Uhr am Nordosthorizont auf und ist eine halbe Stunde später sichtbar. Bis Monatsende erhöht sich seine Helligkeit auf -0,8 Größenklassen und der Aufgang verspätet sich um etwa 10 Minuten.

 

Venus zeigt sich als strahlender Morgenstern mit einer Helligkeit von bis zu -4,7 Größenklassen. Am 1.7. geht der Planet gegen 4.15 Uhr am Nordosthorizont auf und zu Monatsende eine Stunde früher. Vom 6. bis 14.7. durchläuft sie den Sternhaufen der Hyaden und trifft am 12. Juli in nur 1° Abstand mit dem Hauptstern des Stiers, Aldebaran, zusammen.

 

Mars erscheint zu Monatsanfang gegen 1.00 Uhr über dem Osthorizont und zu Monatsende gegen 23.30 Uhr. Seine Helligkeit steigert sich im Juli auf -1,1 Größenklassen, was ihn zu einem attraktiven Objekt am Nachthimmel werden lässt.

 

Jupiter steht am 14.7. von der Erde aus gesehen der Sonne gegenüber und nimmt damit die günstigste Beobachtungsposition ein. Seine Aufgangszeit liegt am 1.7. bei 22. Uhr und zu Monatsende zwei Stunden früher. Mit einer Helligkeit von -2,7 Größenklassen strahlt der Riesenplanet die ganze Nacht am Firmament.

 

Saturn steht am 20.7. in Opposition zur Sonne und ist ebenso Planet der ganzen Nacht. Am 1.7. passiert der Ringplanet um 22.05 Uhr die südöstliche Horizontlinie und am 31.7. knapp zwei Stunden früher. Mit einer Helligkeit von 0,1 Größenklassen erreicht er etwa die Helligkeit der hellsten Sterne.