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Planeten und Mond im Januar 2020

Merkur ist in den letzten Tagen des Monats in der Abenddämmerung erkennbar.  Am 28.1. geht der -1 Größenklassen helle Planet um 17.50 Uhr unter und ist etwa eine halbe Stunde vorher für kurze Zeit horizontnah im Südwesten beobachtbar.

Venus zeigt sich zu Jahresbeginn als strahlender Abendstern am Westhimmel. Die Sichtbedingungen werden im Lauf des Monats noch günstiger. Die Untergangszeit verschiebt sich von 19.15 auf 20.45 Uhr und die Helligkeit nimmt bis auf -4,1 Größenklassen zu. Am 28. Januar ist eine besonders schöner Himmelsanblick zu bestaunen, wenn in der Abenddämmerung die vier Tage alte Mondsichel unterhalb der Venus steht.

Mars ist am Morgenhimmel beobachtbar. Am 1.1. geht der rote Planet gegen 4.50 Uhr am Nordosthorizont auf und zu Monatsende zehn Minuten früher. Zur Monatsmitte kann man den roten Planeten oberhalb von Antares, dem Hauptstern des Skorpions, sehen. Antares bedeutet „marsähnlicher Stern“ wegen seiner ebenfalls rötlichen Farbe. Beide Objekte sind damit gut vergleichbar, wobei Antares 1,0 und Mars 1,5 Größenklassen hell ist.

Nachdem sich Jupiter am 27. Dezember in Konjunktion mit der Sonne befand, taucht er Ende Januar mit einem Glanz von -1,9 Größenklassen wieder am Morgenhimmel auf. Am 25.1. geht der Riesenplanet um 6.45 Uhr auf und zu Monatsende zwanzig Minuten früher.

Da Saturn sich in Sonnenrichtung aufhält, ist der Ringplanet nicht beobachtbar.