Teilen auf Facebook   Teilen auf Google+   Als Favorit hinzufügen   Link verschicken   Drucken
 

Planeten im September 2017

 

Merkur kann zur Monatsmitte am Morgenhimmel beobachtet werden. Etwa ab dem 10.9. kann man ihn ab 5.00 Uhr knapp über dem Osthorizont entdecken. Bis zum 22.9. steigt seine Helligkeit auf -1,1 Größenklassen an, wobei sich die Aufgangszeit auf 5.35 Uhr verschiebt. Bis zum 25.9. lohnt sich die Beobachtung des schnellen Planeten.

Venus leuchtet weiterhin als Morgenstern mit einer Helligkeit von -3,9 Größenklassen, wobei sich ihre Sichtbedingungen verschlechtern. So verschiebt sich ihre Aufgangszeit von 3.25 Uhr am 1.9. auf 4.45 Uhr am Monatsletzten.

Mars erscheint zur Monatsmitte am Morgenhimmel. Ab 5.30 Uhr ist eine Beobachtung über dem Osthorizont möglich. Bei einer Helligkeit von 1,8 Größenklassen ist zum Aufsuchen des roten

Planeten der Gebrauch eines Fernglases ratsam.

Jupiter kann in der ersten Monatshälfte am westlichen Abendhimmel gesichtet werden. Er besitzt mit -1,7 Größenklassen noch eine beachtliche Helligkeit. Am 1.9. geht der Riesenplanet um 21.15 Uhr und zur Monatsmitte eine Stunde früher.

Saturn ist Planet der ersten Nachthälfte und leuchtet mit einem Helligkeitswert von 0,4 Größenklassen. Seine Untergänge verfrühen sich von 23.50 Uhr am Monatsanfang auf 22.00 Uhr am Monatsletzten.

 

Eine schöne Konstellation ist am Morgen des 18. September über dem Osthorizont beobachtbar. Gegen 6.00 Uhr kann man die schmale Sichel des abnehmenden Mondes unmittelbar neben dem hellen Stern Regulus im Löwen sehen. Knapp darüber strahlt Venus mit einer Helligkeit von -3,9 Größenklassen. Unterhalb der Mondsichel ist Merkur leicht erkennbar. Mars, etwas lichtschwächer, ist als rötlicher Planet in dessen unmittelbarer Nähe sichtbar.