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Erde - Venus - Merkur - Weg

Unser kürzester Planetenweg führt durch das Stadtgebiet von Rodewisch. Start ist auf der Schloßinsel. Dort steht vor dem Museum Göltzsch die Stele für die Erde und ihren Mond.

Erdestele

 

Erdstele 1

 

Perspektivisch wird es von dort zur Venustafel im Stadtzentrum (nähe Kirche St. Petri) gehen. Diese Tafel wird ihren Platz aber erst im Rahmen der Neugestaltung des Aufgangs zur Kirche erhalten (voraussichtlich 2016). Weiter geht es zum Johann - Heinrich - Pestalozzi - Gymnasium. Dort befindet sich die Tafel des Merkur.

 

Merkurstele

 

Erde-Venus-Merkur-Weg

Bitte betrachten Sie obenstehende Karte als Orientierung, sie ist nicht maßstäblich!

 

Wegbeschreibung

Wandermarkierung erdweg

Länge: 2,4 Kilometer, ca. 30 Minuten Gehzeit

Verlassen Sie die Schloßinsel über die Brücke und halten Sie sich rechts. Durch den Stadtpark gelangen Sie bis zum Busbahnhof. Entlang der Parkstraße geht es bis zum Postplatz. Vorerst gehen Sie nun nach rechts und biegen in die Auerbacher Straße und gleich wieder links in die Rützengrüner Straße ab. Bergauf gelangen Sie an die Kreuzung Rützengrüner Straße / Straße des Friedens. Hier machen Sie einen Abstecher nach links, um am Rondell vor dem Gymnasium den Merkur zu bewundern. Anschließend geht es entlang der Jahnstraße bis zur Pestalozzistraße. Hier gehen Sie rechts, um nach ca. 100 Metern in die Lutherstraße abzubiegen. Weiter bergauf erreichen Sie die Äußere Karl-Liebknecht-Straße. Rechts und leicht abwärts gehen Sie bis zur Rützengrüner Straße zurück. Links geht es nunmehr bergauf und Sie erreichen nach weiteren 500 Metern den Eingang zum Sternwartengelände.

 

Die Planeten Merkur, Venus und Erde

 

Merkur  Venus  Erde

 

Der Merkur ist mit einem Durchmesser von knapp 4880 Kilometern (hier ca. 2,8 cm) der kleinste, mit einer durchschnittlichen Sonnenentfernung von etwa 58 Millionen Kilometern (entspricht ca. 330 Metern in diesem Modell) der sonnennächste und somit auch schnellste Planet im Sonnensystem. Er hat mit einer maximalen Tagestemperatur von rund +430 °C und einer Nachttemperatur von bis zu ?170 °C die größten Temperaturschwankungen aller Planeten. Aufgrund seiner Größe und chemischen Zusammensetzung zählt er zu den erdähnlichen Planeten. Wegen seiner Sonnennähe ist er von der Erde aus schwer zu beobachten, da er nur einen maximalen Winkelabstand von etwa 28° von der Sonne erreicht.

Die Venus ist mit einer durchschnittlichen Sonnenentfernung von 108 Millionen Kilometern (entspricht ca. 620 Metern in diesem Modell) der zweitinnerste und mit einem Durchmesser von ca. 12.100 Kilometern (hier ca. 7 cm) der drittkleinste Planet des Sonnensystems. Sie zählt zu den vier erdähnlichen Planeten, die auch Gesteinsplaneten genannt werden. Venus ist der Planet, der auf seiner Umlaufbahn der Erdbahn mit einem minimalen Abstand von 38 Millionen Kilometern am nächsten kommt. Sie hat fast die gleiche Größe wie die Erde, unterscheidet sich aber in Bezug auf die Geologie und vor allem hinsichtlich ihrer Atmosphäre.

Die Erde ist der dichteste, fünftgrößte und der Sonne drittnächste Planet des Sonnensystems. Ihr Durchmesser beträgt über 12.700 Kilometer (hier ca 7,3 cm). Nach der vorherrschenden chemischen Beschaffenheit der Erde wird der Begriff der erdartigen oder auch erdähnlichen Planeten definiert. Sie umkreist die Sonne auf einer elliptischen Bahn. Ihr mittlerer Abstand beträgt etwa 149,6 Millionen Kilometer (entspricht ca. 860 Metern in diesem Modell). Für einen Sonnenumlauf benötigt die Erde 365 Tage, 6 Stunden, 9 Minuten und 9,54 Sekunden; diese Zeitspanne wird auch als (siderisches) Jahr bezeichnet. Die Bahngeschwindigkeit beträgt im Mittel 29,78 km/s (ca. 108000 Km/h).Die Erde rotiert rechtläufig – in Richtung Osten – in 23 Stunden, 56 Minuten und 4,09 Sekunden relativ zu den Fixsternen ein Mal um ihre eigene Achse. Analog zum siderischen Jahr wird diese Zeitspanne als ein siderischer Tag bezeichnet. Die Geschwindigkeit der Kreisbewegung des Erdäquators beträgt 464 m/s, also 1670 km/h. Die Erde wird von einem natürlichen Satelliten umkreist – dem Mond. Das Verhältnis des Durchmessers des Mondes zu seinem Planeten ist beim Erdmond deutlich größer, als es bei den „Monden“ der anderen Planeten der Fall ist.