Teilen auf Facebook   Teilen auf Google+   Als Favorit hinzufügen   Link verschicken   Drucken
 

Tourismusmagnet in der "Klingenden Ferienregion Vogtland"

1.jpg Von Anfang an gehörten öffentliche Beobachtungen, Vorträge in und außerhalb der Sternwarte für die Bevölkerung des Vogtlandes und darüber hinaus zu den wichtigsten Aufgaben der Einrichtung. Nach der Erstbeobachtung von Sputnik 1 und insbesondere nach der Inbetriebnahme des Zeiss-Planetariums wurde sie zu einem touristischen Zentrum.

Heute ist sie ein bedeutendes Glied in der Kette der Kulturstätten des Vogtlandes, das mit dem Motto "Die klingende Ferienregion" um die Gunst der Touristen wirbt.

 

In der Regel bietet das Planetarium seinen Gästen im Abstand von zwei Monaten neue Vorführungsthemen an. Ihr Inhalte stehen in Bezug zum jeweils sichtbaren Sternhimmel oder zu  besonderen Ereignissen in der Astronomie und der Raumfahrt. Die aktuelle Gestaltung der Vorführungen wird durch die Nutzung des Internets und der internationalen Datenbänke möglich. Interessante, oft sensationelle Bilder, die mit den großen Teleskopen auf der Erde, mit dem Hubble-Space-Teleskop oder von Raumsonden aufgenommen wurden, sind nach ihrer Veröffentlichung sofort auch im Rodewischer Planetarium zu sehen. 2.JPG

Die Veranstaltungen zu den astronomischen Höhepunkten der letzten Jahre haben alle vorherigen Besucherrekorde übertroffen. Als im April 1997 der Komet Hale-Bopp am abendlichen Himmel stand, kamen 5000 Gäste zu den Vorführungen ins Planetarium und zu den Beobachtungsabenden.

 

Große Beachtung findet beim Publikum im Winterhalbjahr die Verbindung von Planetariumsvorführungen in den Abendstunden mit anschließenden Beobachtungen des Sternhimmels. Sternbilder, die gerade am künstlichen Himmel erklärt wurden, kann man selbst aufsuchen, auf Bildern dargestellte interessante Objekte mit Fernrohren beobachten.

 

3.jpg

Die Touristen kommen aus dem Vogtland, dem gesamten Freistaat Sachsen und allen angrenzenden Bundesländern. Schülergruppen verbinden ihren Aufenthalt   im Waldpark Grünheide, im Schullandheim Netzschkau oder Jugendherbergen der Region mit dem Besuch der Schulsternwarte und des Planetariums. Die ersten deutschen Raumfahrer, Sigmund Jähn und Ulf Merbold, sind von Geburt Vogtländer. Der Name der Schulsternwarte Rodewisch ist mit der Erstbeobachtung von

 Sputnik 1 und mit der Satelittenbeobachtung verbunden.

 

Das Vogtland gilt deshalb als deutsche "Raumfahrtecke".  Den Spuren dieser Traditionen können die Touristen bei Besuchen der Deutschen Raumfahrtausstellung in Morgenröthe-Rautenkranz  und der Rodewischer Schulsternwarte folgen. Für Schülergruppen wird in Zusammenarbeit der  Einrichtungen eine Raumfahrtwoche gestaltet.