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Astronomische Bildung

Die astronomische Bildung der Schuljugend war ein prägendes Motiv für die gründung und Arbeit der Sternwarte. Es ist gelungen dieses grundanliegen durch die gesamte Geschichte zu bewahren. In den 50er Jahren des letzten Jahrhuinderts  waren es die Arbeitsgemeinschaften, in denen Schüler astronomisches Grundwissen und die Durchführung von Beobachtungen am Sternhimmel vermittelt wurden.

 

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Später gab es an der Rodewischer Schulsternwarte den Astronomieunterricht in der Jahrgangsstufe 10, der in den Gebäuden der Einrichtung für alle Rodewischer Schulen erteilt wurde. Parallel werden ab 1992 Wahlgrundkurse für die Sekundarstufe II des Rodewischer Gymnasiums unterrichtet. Arbeitsgemeinschaften zur Freizeitgestaltung interessierter schüler gehörten seit jeher zur Jugendarbeit der Sternwarte. 

 

Für einen fachübergreifenden Wahlgrundkurs der 90er Jahre zur Fernerkundung wurden Satelliten- aufnahmen aus 270 km und 700 km Höhe sowie eine

amerikanische Software zur Bildbearbeitung

genutzt. Die Bilder zeigen das gesamte

Vogtland. Die Schüler lernten den Umgang mit

einem wissenschaftlichen PC-Programm und die

Gewinnung von Informationen an einem

praktischen Beispiel kennen.

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Durch die Streichung des Unterrichtsfaches Astronomie durch das Sächsische Kultusministerium im Jahr 2007 musste sich die Einrichtung neu orientieren.  

 

Um den Bildungsauftrag der Einrichtung und der langen Tradition gerecht zu werden, wird der Unterricht in der Sternwarte für das Pestalozzi-gymnasium fortgeführt. Zum einen gibt es nun Blockunterricht für die astronomischen Inhalte der Physik der Jahrgangsstufe 10 sowie Unterrichtseinheiten für den naturwissen-

schaftlichen Profilunterricht der Klassenstufen

8 und 9.  

 

Im Rahmen des Ganztagsangebots können sich Schüler aus verschiedenen Klassenstufen mit praktischer Astronomie befassen. So hat die AG Planetenbeobachtung im Zeitraum 2013 bis 2015 ein Analemma aufgenommen. Die Mitglieder treffen sich einmal wöchentlich und nutzen   jede Möglichkeit, um Beobachtungen auszuführen. Der enge Kontakt, den die Jugendlichen dabei zur Sternwarte aufbauen, befähigt sie auch öffentliche Veranstaltungen bei astronomischen Highlights zu begleiten.

In den Arbeitsgemeinschaften für die Schüler der Jahrgangsstufen 5 und 6 herrscht beim Starten von selbstgebauten Raketen höchste Anspannung sowie große Wissbegierde. Beim Basteln, Beobachten und Wissenserwerb sind sie selbst aktiv und lernen spielerisch die Grundlagen der Astronomie und Raumfahrt kennen.

 

Für alle Alterstufen stellen Vor-führungen im Planetarium den attraktivsten Anteil an der Bildungs-arbeit. In automatischen Shows sowie Livevorführungen werden astrono-mische Themen wetterunabhängig nach Vereinbarung präsentiert. Planetariumsveranstaltungen können durch Beobachtungen und Fernrohr-vorführungen ergänzt werden. Es ist auch ein astronmischer Projekttag altersbezogen durchführbar.