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Schüler aus Partnerstadt Gerolzhofen auf Exkursionsfahrt in Rodewisch

17.10.2017

Zeitungsbericht aus der "Mainpost":


Schüler besuchen Gerolzhofens Partnerstadt Rodewisch
Bearbeitet von Michael Mahr 16. Oktober 2017 17:30 Uhr Aktualisiert am: 17. Oktober 2017 09:18 Uhr Gymnasium

 

Einen Wandertag ins sächsische Vogtland organisierte Physiklehrer Günther Janotta für die beiden überwiegend naturwissenschaftlich orientierten Klassen 8a und 8d des Gerolzhöfer Gymnasiums. Hauptziel der Fahrt, bei der auch Lehrerin Gabriele Stern mit von der Partie war, war die Gerolzhöfer Partnerstadt Rodewisch im Vogtland, wo die unterfränkischen Gäste im Rathaus herzlich empfangen wurden. Die Stadt Gerolzhofen hatte das Unternehmen mit einem Zuschuss unterstützt. Nach dem Betrachten eines Filmes über 25 Jahre gelebte Partnerschaft der beiden Städte Gerolzhofen und Rodewisch führte Lothar Jahn, ein langjähriger Mitarbeiter der Stadtverwaltung von Rodewisch, die Schüler durch die Stadt. In der auf das Jahr 1240 zurückgehenden Petri-Kirche bekamen die Schülerinnen und Schüler sogar ein kleines Orgelkonzert zu hören. Das Renaissance-Schlösschen auf der Schlossinsel bildet seit den späten dreißiger Jahren des vorherigen Jahrhunderts das kulturelle Zentrum der kleinen Stadt mit ihren etwa 6500 Einwohnern. Zu DDR-Zeiten wurde es zu Hochzeitsfeiern, Festveranstaltungen, Konzerten und auch zu Parteiversammlungen benutzt. In dem nach der Wende generalsanierten Festsaal mit der schön verzierten Kassetten-Decke finden auch heute noch zahlreiche kulturelle Ereignisse statt. Nach einer kurzen Stärkung am Schlösschen besuchte die Schülergruppe das Planetarium, wo Rodewischs Bürgermeisterin Kerstin Schöniger die Mädchen und Jungen persönlich begrüßte, bevor Wolfgang Senner den Schülern den Sternenhimmel und zahlreiche Sternen-Konstellationen erklärte. Einen kurzen Blick konnten dann alle noch in die Sternwarte werfen. Über die ISS, die internationale Raumstation im All, bekamen die beiden Klassen im Museum für die deutsche Raumfahrt in Morgenröthe-Rautenkranz viele ergänzende Informationen. Ein 30-minütiger Film zeigte in beeindruckender Weise die langen Monate der Vorbereitungen und Tests, denen sich Bewerber für einen Aufenthalt auf der ISS zu unterziehen haben, und vom Alltagsleben in dem 60 Meter langen und rund vier Meter breiten Wohn-und Arbeitskomplex der Raumstation, der sich in Module mit unterschiedlichen Funktionen und
Länderzugehörigkeiten unterteilt. Im Kleinen konnten die Schülerinnen und Schüler einen Teil der Räumlichkeiten im MIR-Simulator live erleben. Dort konnten sie sich auch die Benutzung einer Toilette im schwerelosen Raum erklären lassen. Für einen scheinbar schwerelosen Spaziergang im Weltall bedarf es eines 160 kg schweren Anzugs und einer guten Sicherung, um nicht einfach davonzufliegen. In weniger rasantem Tempo als die ISS und gut geerdet, aber bereichert um zahlreiche Informationen und schöne Eindrücke begab sich die Reisegruppe am späten Nachmittag auf den Heimweg.

 

Quelle: http://www.mainpost.de/regional/schweinfurt/ISS-Physiklehrer-Raumstationen-Wandertage;art769,9771378 © Main-Post 2017