Das Hauptgerätesystem der Sternwarte besteht aus
einem Cassegrain - Reflektor, einem Refraktor und
mehreren Astrographen.
Der Cassegrain - Reflektor ist mit einem Objektivdurchmesser von
305 mm das größte Fernrohr der Sternwarte. Die Primärbrennweite
beträgt 1800 mm, die Sekundärbrennweite 5500 mm. Damit werden
die Mondoberfläche, Planeten, Doppelsterne, Sternhaufen, Gas- und
Staubnebel sowie Galaxien betrachtet und fotografiert.
Der Refraktor ist ein Linsenteleskop und dient als
LeitFernrohre für den
Reflektor. Es besitzt eine Brennweite von 1500 mm und einen
Objektivdurchmesser von 100 mm. Es dient der Beobachtung von
Sonne, Mond sowie die Planeten.
Weiterhin stehen SuchFernrohree des Typs AT-1 ,
mehrere
Sonnenfilter, ein H-Alpha-Filter, eine CCD-Kamera, einige
Telementoren, sowie Astrographen, zur Himmelsphotographie, zur
Verfügung.
Bei dem mobilen Spiegelteleskop handelt es sich um einen MEADE
LX200 Cassegrain - Reflektor mit einer Brennweite von 2500 mm und einer Öffnung von 254
mm. Betrieben wird es über die eingebaute Batterie oder einem Netzanschluß. Es besitzt
eine Bibliothek von 64359 gespeicherten Himmelsobjekten, darunter über 12000 Galaxien,
21000 veränderliche Sterne sowie die acht Planeten (außer der Erde). Mit diesen
vorgegebenen Daten kann es schnell auf ein Objekt ausgerichtet werden. Eine Fernbedienung
dient der Steuerung des Instruments. Mit ihm lassen sich auch Deep-Sky-Objekte beobachten
und fotografieren (CCD). Seinen ersten Einsatz hatte es bei der totalen Sonnenfinsternis
am 11.08.1999 in Ungarn.
Neuste
Erwerbung ist ein achromatischer Refraktor mit 120mm Öffnung uns 1000 mm
Brennweite auf einer Advanced GT Montierung der Firma Celestron. Auch hier ist
eine automatische Postionierung möglich.
Der Einsatz erfolgt hauptsächlich bei der Planetenbeobachtung im Rahmen
astronomischer Arbeitsgemeinschaften und Hobbygruppen sowie zu öffentlichen
Beobachtungen.